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20 Antworten rund um die Nachttischlampe

Welche Nachttischlampe kaufen, wie viel Lumen sie braucht, was Schutzart IP20 bedeutet: Hier stehen die Fragen, die vor und nach dem Kauf am häufigsten auftauchen — sortiert nach Themenbereich.

Lumen (lm) ist die Einheit für den Lichtstrom, also die abgegebene Lichtmenge. Zum Lesen im Bett gelten rund 300 bis 500 lm als übliche Größenordnung, als reines Stimmungslicht genügen rund 100 bis 250 lm. Wichtiger als ein hoher Höchstwert ist eine Dimmfunktion: Sie deckt beide Fälle mit einer Leuchte ab.

Die Farbtemperatur steht in Kelvin (K): Je niedriger der Wert, desto wärmer wirkt das Licht. Werte zwischen 2.700 K und 3.000 K ergeben warmweißes Licht und gelten abends als angenehmer als kaltweiße 6.000 K. Bei einer Smart-Leuchte in diesem Vergleich lässt sich die Farbtemperatur laut einer Rezension zwischen 2.700 und 6.500 K frei einstellen.

Warmweißes Licht liegt unter etwa 3.300 K und wirkt gelblich, kaltweißes Licht ab etwa 5.300 K wirkt bläulich-weiß. Dazwischen liegt neutralweiß. Am Nachttisch wird meist warmweiß gewählt, weil es abends als angenehmer gilt; zum Lesen empfinden viele etwas kühleres Licht als klarer.

Hersteller nennen in dieser Produktgruppe häufig nur die Leistung in Watt, nicht den Lichtstrom in Lumen. Bei allen elf Leuchten in diesem Vergleich fehlt die Lumen-Angabe in den Produktdaten – wir führen sie deshalb nicht. Bei einer Leuchte mit Fassung entscheidet ohnehin das Leuchtmittel, und dessen Lumenwert steht auf der Verpackung.

Das hängt an der Lichtquelle. Leuchten mit E14- oder E27-Fassung nehmen jedes passende Leuchtmittel auf – die Lichtfarbe bestimmen Sie beim Nachkauf selbst. Bei einem fest verbauten LED-Modul kommt es aufs Modell an: Manche bieten selbst mehrere Lichtfarben über Touch oder App an. Eine Akkuleuchte in diesem Vergleich bietet dagegen keine Farbwahl und leuchtet unveränderlich mit 2.700 K warmweiß.

Stufenlos dimmbar heißt, dass sich die Helligkeit fließend von ganz dunkel bis ganz hell regeln lässt. Das Gegenstück sind feste Dimmstufen, meist drei – dann springt die Lampe von einer Helligkeit zur nächsten. In diesem Vergleich kommt beides vor: ein Modell regelt stufenlos über ein Drehrad, ein weiteres stufenlos über die App, die meisten aber über einen Touch-Dimmer mit mehreren festen Stufen.

Nein. Ein LED-Leuchtmittel muss ausdrücklich als dimmbar gekennzeichnet sein, sonst flackert es am Dimmer oder schaltet gar nicht. Rezensionen zu einer Leuchte mit E14-Fassung beschreiben genau das: Mit einem einfachen Leuchtmittel flackert das Licht beim Dimmen. Achten Sie beim Nachkauf auf das Wort „dimmbar“ auf der Verpackung.

Bedienelemente, die sich ertasten lassen, sind nachts im Vorteil. Ein Schnurschalter am Kabel liegt immer an derselben Stelle und wird laut Rezensionen zuverlässig gefunden. Große Touch-Flächen am Fuß oder Lampenkopf funktionieren laut Rezensionen ebenfalls im Halbdunkel. Ein Aus-Knopf an der Unterseite ist dagegen nur erreichbar, wenn Sie die Lampe anheben.

An der Beschreibung der Bedienung. Formulierungen wie „drei Helligkeitsstufen“ stehen für feste Stufen, „stufenlos“ oder ein Drehrad am Fuß für eine fließende Regelung. Händlerangaben lassen den Unterschied oft offen – wir nennen die Dimmerart deshalb bei jedem Produkt in den Merkmalen.

Bei manchen Modellen ja. Einer Leuchte in diesem Vergleich liegen laut einer Rezension zwei Fernbedienungen bei, über die sich Lichtfarbe und Helligkeit steuern lassen. Eine Smart-Leuchte reagiert zusätzlich auf App- und Sprachbefehle über Alexa oder Google Home. Ohne solche Zusatzfunktion bleibt nur der Griff zur Lampe.

Üblich sind die Schraubfassungen E14 und E27 – die Zahl nennt den Gewindedurchmesser in Millimetern. Die E14-Fassung ist die kleinere und sitzt häufig in schlanken Tischleuchten, E27 in größeren Modellen. Daneben gibt es Leuchten mit fest verbautem LED-Modul; das Leuchtmittel selbst lässt sich dort nicht austauschen, auch wenn einzelne Modelle mehrere Lichtfarben über eine eigene Steuerung anbieten.

Meist nicht. Die Buchsen am Lampenfuß sind für langsames Laden über Nacht gedacht: Zwei Leuchten in diesem Vergleich geben 5 V bei 2,1 A an, deutlich unter der Leistung eines modernen Schnellladegeräts. Viele Hersteller nennen die Ladeleistung gar nicht – fehlt die Angabe, planen Sie keine Schnellladung ein.

Wenig, aber nicht nichts. Touch-Sensoren, USB-Buchsen, Funkempfänger und Netzteile ziehen auch bei ausgeschaltetem Licht Strom, meist im Bereich von Bruchteilen eines Watts. Genaue Standby-Werte nennen die Hersteller in diesem Vergleich nicht. Wer das vermeiden will, nimmt eine Leuchte mit Schnurschalter oder eine schaltbare Steckdosenleiste.

Die IP-Kennzahl nennt den Schutz gegen Fremdkörper und gegen Wasser. IP20 heißt: geschützt gegen Berührung, aber nicht gegen Wasser – also nur für trockene Innenräume geeignet. Viele Tischleuchten nennen gar keine Schutzart; gemeint ist dann ebenfalls der Innenraum. Eine Akkuleuchte in diesem Vergleich trägt IP44 und ist laut Hersteller spritzwassergeschützt.

Die Hersteller der beiden Akkuleuchten in diesem Vergleich nennen bis zu 12 beziehungsweise bis zu 15 Stunden je Ladung. Mehrere Rezensionen zur kleineren der beiden berichten im Alltag von deutlich kürzeren Laufzeiten. Die Laufzeit hängt stark an der eingestellten Helligkeit: Auf der hellsten Stufe ist sie am kürzesten.

Nicht zwingend. Beide Smart-Leuchten in diesem Vergleich verbinden sich laut Hersteller ohne zusätzlichen Hub: die eine mit Alexa, Google Home und Matter-Systemen wie HomeKit, die andere über WLAN mit Apple HomeKit, Alexa und Google Assistant. Andere Smarthome-Systeme setzen eine eigene Zentrale voraus. Ob eine Bridge nötig ist, steht in den technischen Daten des Herstellers.

Als Richtwert gilt: Der untere Schirmrand liegt etwa auf Augenhöhe, wenn Sie im Bett sitzen. Bei üblicher Nachttischhöhe sind das Leuchten von rund 25 bis 40 cm. Ist die Lampe deutlich kleiner, blicken Sie von oben auf das Leuchtmittel. Die Leuchten mit angegebener Höhe reichen in diesem Vergleich von 7 bis knapp 31 cm.

Nötig ist es nicht, am Doppelbett aber praktisch: Jede Seite bekommt eigenes Licht und lässt sich unabhängig schalten. Wer das möchte, greift zu einem Set – ein Angebot in diesem Vergleich enthält zwei baugleiche Leuchten samt Leuchtmitteln, der Preis gilt für beide zusammen. Beim Einzelkauf lohnt der Blick auf die Lieferbarkeit, damit die zweite Lampe später noch erhältlich ist.

Drei Angaben helfen weiter: Gewicht, Durchmesser des Fußes und Material. Ein Fuß aus Metall oder Keramik mit breiter Standfläche kippt seltener als ein leichtes Kunststoffgehäuse. Dabei lohnt der Blick auf die Quelle: Eine Lampe in diesem Vergleich wirbt laut Hersteller mit einer breiten Standfläche, bei einer anderen bestätigen Rezensionen einen tatsächlich stabilen Stand auf dem Nachttisch.

Das ist eine Abwägung. Fest verbaute Module sind kompakt, oft kabellos und brauchen kein Leuchtmittel – mit dem Modul endet aber auch die Lampe. Ob sich die Lichtfarbe dabei noch ändern lässt, ist Modellsache: Einige fest verbauten Module bieten mehrere Lichtfarben über eine eigene Steuerung, andere leuchten dauerhaft in einem einzigen Farbton. Wer beim Nachkauf frei wählen will, nimmt ohnehin ein Modell mit E14- oder E27-Fassung.

Noch unentschieden?

Die Fragen oben beantworten Einzelheiten. Welche Lampe am Ende an Ihren Nachttisch passt, zeigt der Vergleich mit Bewertung, Bauart und Preis — ergänzt um vier Ratgeber zu Lichtfarbe, Dimmen, USB-Anschluss und Leselicht.

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